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Notizen zu 1.Mose 3: Rebell sucht Mit-Rebellen

fist-162131_1280Satans Wesen zeigt sich in Rebellion gegen Gott, Lüge mit allem, was dazugehört (Verleumdung, List, Verkleidung) und Durcheinander, Mord und Tod. Um die Menschheit für seine Absichten zu instrumentalisieren, muss er sein Programm attraktiv verkaufen.

Mechanismen der Verführung:

  • Er beginnt bei  Eva, der Person, die er 1. als leichte Beute erkennt und die 2. genug Einfluss hat, um Adam mit ins Boot zu holen
  • Er sät Unsicherheit über Gottes Wort.
  • Er widerspricht Gottes Wort.
  • Er begründet seinen Widerspruch, indem er Gottes Charakter als missgünstig, totalitär und tyrannisch darstellt.
  • Er lügt über die Folgen der Übertretung des Verbotes und verheißt Unabhängigkeit von Gott, ja, Gleichheit mit Gott, einen im Menschen selbst begründeten Stolz und “Selbstwert”,  genau das, was er selbst anstrebt.

Plötzlich erscheint Gott Eva in einem neuen Licht. Sie sieht nicht mehr den Gott der Liebe und was er ihnen alles gegeben hat, sondern sie sieht das eine Ding, was er ihnen verweigert hat, und sie glaubt Satan mehr als Gott.

Dieses falsch platzierte Vertrauen ist die Wurzel jeder Sünde.

Sie zieht Adam mit hinein, ohne dass er ein einziges Mal widerspricht oder abwehrt. Sündigen ist einfach. Man muss nur Gottes Wort wegschieben und seinem von Lüge und Lust umwölkten Verstand folgen. Die Konsequenzen dagegen sind hart, andauernd und unausweichlich und lasten schwer auf uns. Alleine kommen wir nicht mehr raus. Wir brauchen einen Retter.

Querbeet am 4.7.2014

Heute möchte ich mal wieder einige lesenswerte Beiträge von anderen Blogs weiterempfehlen.

Josh Bishop hat einen neuen Bruder bekommen. Das Problem dabei: Dieser Bruder war bisher seine Schwester. Wie kann man als Christ auf diese Herausforderung reagieren? When the transgender issue comes home – leider nur in Englisch. Ein wichtiger Artikel für jeden, der seine Augen nicht vor der gesellschaftlichen Realität verschließen will!

Ich finde es immer wieder interessant, wie Menschen zu Jesus kommen – jede Geschichte ist anders, und doch haben alle etwas gemeinsam: Umkehr vom Weg der Sünde und Vertrauen auf die Gnade Gottes. Johannes erzählt auf seinem Blog, wie er Jesus den Chefposten in seinem Leben übergeben hat.

Hast du schon gewusst, dass nicht nur der Satan ein Satan ist? Ein interessanter bibelkundlicher Artikel in Englisch gibt Auskunft darüber, wo der Begriff überall vorkommt.

Mit spitzer Feder schreibt theologista über die Zehn Gebote der Postmoderne (Englisch). Mir scheint, sie hat es ziemlich getroffen.

Diese Zusammenstellung der Gebete des Apostels Paulus bringt zu jedem Gebet Fragen als Gedankenanstoß. Zu meiner großen Verblüffung sind in der Serie jetzt schon 27 Gebete aufgelistet! Ich hab´s noch  nicht getan, aber ich habe fest vor, sie gelegentlich (vielleicht im Urlaub) zu studieren, denn ich wüsste kaum, von wem man in puncto Gebet mehr lernen könnte als von Paulus!

Gott, wo bist du?

Gott, wo bist du? fragen Menschen immer wieder angesichts von Hunger, Leid, Krieg, Amokläufen, Vergewaltigungen, Naturkatastrophen, Flüchtlingsströmen, dem Tod von unschuldigen Kindern….. Wenn es einen Gott der Liebe gibt, warum tut er nichts dagegen? Warum lässt er meine Mutter sterben, die ich noch so gebraucht hätte? Warum wurde ich als wehrloses Kind missbraucht und trage mein Leben lang diese Wunden? Wo war Gott, als das passiert ist?

Längst ehe wir solche Fragen stellen konnten, hat Gott uns eine andere Frage gestellt. Nachdem er den Menschen geschaffen hatte, kam er eines Tages in den Garten Eden, um Gemeinschaft mit seinen Menschen zu haben. Aber sie waren nicht da, und so rief er: “Adam (Mensch), wo bist du?”

Da kam der Mensch  aus seinem Versteck gekrochen und sagte: “Ich habe dich gehört, da habe ich mich versteckt. Ich fühle mich nackt, und dein Blick macht mir Angst, und ich schäme mich.”

Gott wusste sofort, was passiert war. Die Menschen hatten ihm das Vertrauen entzogen und seine Hausordnung gebrochen, und nun war die Beziehung zerstört. Sie würden seinen Garten verlassen müssen, und nichts würde jemals mehr sein, wie es war. Er hatte die Menschen verloren.

Danach haben wir Menschen uns ein Leben in einem System ohne Gott gebaut, mit mal mehr, mal weniger Ordnung und Moral. Und in diesem System herrscht der, der uns zuerst zur Sünde verführt hat, der Feind Gottes, für den diese unsere Entfremdung zwischen uns und unserem Schöpfer Motivation und Lebenszweck ist. Wenn dann das Vakuum in unserem Herzen uns plagt, so füllt er es mit allen möglichen Fakes, und ob das nun Religionen und Moral und Kultur oder Hardcore-Sünden sind, ist eigentlich nebensächlich.

So sind wir nun, wie die Bibel es ausdrückt, ”ohne Hoffnung und ohne Gott in der Welt”, verloren, allein und wehrlos.

Aber das ist nicht das Ende der Geschichte. Gott ist uns suchen gekommen in der Person Jesu. Er sagt von sich: “Der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.“ Er hat einen hohen Preis dafür bezahlt.

Gott gibt uns noch einmal die Chance, ihm unser Vertrauen zu schenken, indem wir uns ganz auf das verlassen, was Jesus für uns getan hat. Und dann brauchen wir niemals mehr zu fragen: “Gott, wo bist du?” Dann ist er bei uns, in unseren Herzen, und egal, was passiert, wir sind nie mehr allein und verlassen.