Durch wie viel Ängste bin ich, Herr, gegangen
– wie rieben Steine meine Füße wund –
durch wie viel Einsamkeit und wie viel Bangen,
und dennoch hielt mich deine Kraft gesund.
Durch wie viel Fluten hast du mich getragen,
in wie viel Nächten spürt´ich deine Hand,
und als ich drohte, völlig zu verzagen,
tatst du den Weg auf in ein weites Land.
Du bist der Grund, dass ich mich täglich freue,
die Tränen wohl verwahrt in deinem Krug.
Ich danke deiner wandellosen Treue!
Für das, was kommt, ist der, der war, genug.
Erinnerungen
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