Ich
lese zur Zeit 4.Mose, und eigentlich bin ich bei jedem Kapitel innerlich am Jubeln: Ich freue mich über dein Wort, wie einer der große Beute macht! (Psalm 119,162)
Eine Auswahl von Nuggets, die ich dabei gefunden habe, möchte ich gerne teilen. Manche sind einfach zum Freuen, manche bringen uns eine gesunde Gottesfurcht bei, ermahnen uns oder zeigen uns an Vorbildern, wie Gott es gerne haben möchte.
- Auch Heiden durften sich schon damals unter den Schutz des Blutes des Passa-Lammes begeben: Wenn ein Fremder bei euch lebt und Jahwe das Passa feiern will, soll er es nach den Ordnungen und Vorschriften des Passafestes tun. Für den Fremden und den Einheimischen im Land gilt dieselbe Ordnung. (10,14) Das freut mich als Nicht-Juden natürlich sehr!
- Israel wurde vom Herrn eine Heimat versprochen. Uns auch! Wir brechen auf zu dem Ort, von dem der HERR gesagt hat: „Ich will ihn euch geben.“ (10,28) Was der Herr verspricht, das passiert auch!
- Murren über Gottes Führung in unserem Leben ist eine ernste Sache: Es zeigt, dass wir Gott verwerfen. Denn ihr habt Jahwe verworfen, der unter euch gegenwärtig ist, und vor ihm gesagt: ‚Warum sind wir nur aus Ägypten gezogen?‘ (11,20)
- Ein Charakter ohne Ehrgeiz und Eifersucht, der Gott gefällt und resistent dagegen ist, von anderen hochgejubelt zu werden: Und Josua, der Sohn des Nun, der schon von seiner Jugend an der Diener des Mose gewesen war, antwortete: Mein Herr, Mose, halte sie zurück! Aber Mose sagte zu ihm: Eiferst du für mich? Mögen doch alle im Volk des HERRN Propheten sein, dass der HERR seinen Geist auf sie lege! (11,29)
- Wen Gott beauftragt, der muss sich nicht selbst verteidigen, der wird von Gott verteidigt: Warum habt ihr euch nicht gefürchtet, gegen meinen Knecht, gegen Mose, zu reden? Und der Zorn des HERRN entbrannte gegen sie, und er ging weg. (12,7)
- Glaube oder Unglaube – das beeinflusst, wie wir die Herausforderungen unseres Lebens sehen. Entweder so: Wir werden hinaufziehen und das Land in Besitz nehmen! Wir können es sehr wohl erobern. – oder so: Wir können es nicht! Das Volk im Land ist stärker als wir. (13, 30.31) Dabei geht es nicht um Selbstsicherheit, sondern um das Rechnen mit Gott aufgrund seiner konkreten Zusagen!
- Wir kränken Gott durch unsere ungläubige Verzagtheit. Sie ist kein unentrinnbarer Gemütszustand, sondern Sünde! Wie lange will mich dieses Volk noch verachten? Wie lange noch wollen sie mir nicht glauben, obwohl ich ihnen so viele Zeichen meiner Macht und Fürsorge gab? (14,11)
- Wer, statt Buße zu tun und sich unter Gottes Züchtigung zu beugen, es aus eigener Kraft jetzt einfach “besser machen” will, den nennt Gott vermessen. Sie sagten: Hier sind wir und wollen an den Ort hinaufziehen, von dem der HERR geredet hat; denn wir haben gesündigt. Aber Mose sagte: Warum denn übertretet ihr den Befehl des HERRN schon wieder? Es wird euch nicht gelingen. Zieht nicht hinauf – denn der HERR ist nicht in eurer Mitte -, damit ihr nicht vor euren Feinden geschlagen werdet! Denn die Amalekiter und die Kanaaniter stehen euch dort gegenüber, und ihr werdet durchs Schwert fallen. Weil ihr euch von der Nachfolge des HERRN abgewandt habt, wird der HERR nicht mit euch sein. Doch sie waren so vermessen, auf die Höhe des Gebirges hinaufzuziehen. (14,40-44)
Fortsetzung folgt!
