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Querbeet am 16.2.13

Heute möchte ich wieder auf ein paar lesenswerte Artikel hinweisen, die mir in letzter Zeit aufgefallen sind.

Ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, was es für Missionare ausmacht, ob sie auf ihre Rundbriefe eine Reaktion bekommen. Danny Fröse hat dazu einiges zu sagen: Deine Reaktion und unsere Freude. Ich hoffe, dass ich lerne entsprechend zu reagieren.

Simon von unwisesheep.org hat geheiratet und aus diesem Anlass mal aufgeschrieben, wie er seine Rebekka kennen- und lieben gelernt hat. Sehr schön zu lesen für alle, die sich mitfreuen wollen an dieser Führung Gottes und ermutigend für alle, die noch nach solcher Führung Ausschau halten.

Auf Mt. 18:20 Today gibt es einen sehr guten Artikel zu vielen Fragen rund um Jakobus 5, 13 – 18: Die Kraft des Gebets, Gebet um Heilung, Zusammenhänge zwischen Sünde und Krankheit, Sündenbekenntnis, Handauflegung und Salbung mit Öl.

Im Gemeindenetzwerk schreibt Pastor Johannes Frey zum Thema “Evangelisation: Was können wir tun, damit Menschen Christen werden?”: “Der Wind/Geist bläst, wo er will. Er bläst, nicht wo du willst. Er bläst nicht wo die Kirche will. Er bläst auch nicht, wo ein Pastor will. Der Geist bläst nur da, wo er will. Niemand hat ihn in der Hand…..Aber ’du hörst sein Sausen wohl.’  Wenn der Wind weht, dann merkt man das. Der Heilige Geist zeigt Wirkung, wenn er da ist. Umgekehrt kann man schließen: Keine Wirkung – kein Geist. Man kann wohl erkennen, ob er da ist. Aber man  kann nicht machen, dass er kommt. Das hat Gott sich vorbehalten…….….Wir können also festhalten: Unsere evangelistisch-missionarische Aufgabe ist:Christus vor Augen malen als für uns Gekreuzigten!“

Predigt-Nachlese: Jesus provoziert

Der Predigttext heute war Lukas 13, 10ff. Jesus lehrt am Sabbat in der Synagoge, und unter der Zuhörerschaft befindet sich eine Frau, die sich seit 18 Jahren nicht mehr aufrichten kann. Als Ursache ihres Leidens wird ein “Geist der Schwäche” benannt. Jesus sah diese Frau und sprach ihr Heilung zu, und sofort konnte sie sich aufrichten und pries Gott. Der Synagogenvorsteher dagegen war empört und sagte zu allen, sie sollten doch gefällig werktags vorbei kommen, wenn sie geheilt werden wollten.

Nun hatte diese Frau überhaupt nicht um Heilung gebeten. Vermutlich war sie so erzogen worden, dass ihr das an einem Sabbat überhaupt nicht in den Sinn gekommen wäre.

In allen Geschichten, wo Jesus an einem Sabbat heilt, geht die Initiative von Jesus aus (ein Mann mit einer verkrüppelten Hand,der Blindgeborene, ein Mann, der an Wassersucht litt, der Kranke am Teich Bethesda). Bei anderen Gelegenheiten bitten die Menschen Jesus um Hilfe, schreien, rennen ihm nach, rühren ihn heimlich an, decken ein Dach ab. Vielleicht haben sich diese Menschen am Sabbat nicht getraut, weil sie selbst dachten, Gott wird am Sabbat nicht heilen? oder aus Angst vor dem Umfeld?

Jesus dagegen scheint es ein Anliegen zu sein, die Heuchler zu provozieren. Er hätte ja, um Stress zu vermeiden, sagen können: Komm morgen zu mir, dann wirst du geheilt! Aber er schlägt hier 2 Fliegen mit einer Klappe: Er zeigt den Leidenden den Heilswillen und die Liebe Gottes und den Heuchlern die Abgründe ihrer  Herzen. So kriegt jeder, was er braucht, und beides ist Gnade.