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Noch mehr Nuggets aus 4.Mose

image_thumb.pngIch freue mich über dein Wort, wie einer der große Beute macht! (Psalm 119,162)  Dies sind Notizen aus meiner “Stillen Zeit” im 4.Buch Mose. Den ersten Teil findet man hier.

 

    • Wenn das Gesetz nur von außen an den Menschen herankommt, braucht man Quasten und Schnüre, um es nicht zu vergessen: Wenn ihr die Quasten seht, sollt ihr an alle Gebote Jahwes denken und sie einhalten (15,39). Wie viel besser sind wir doch dran im neuen Bund, wo Gott das Gesetz auf unsere Herzen schreibt!
    • Unzufriedenheit mit der Zuteilung des Herrn im Leben und im Dienst ist eine Pest, die zu Rebellion, Unfrieden und letztlich dem Gericht Gottes führt ( u.a. Kapitel 16, aber auch viele andere Stellen)
    • Der Kontakt mit den Folgen der Sünde ist in dieser Welt unausweichlich: Wer einen Toten berührt, den Leichnam eines Menschen, wird für sieben Tage unrein sein (19,11). Deshalb brauchen wir ständig Reinigung durch das Wort Gottes.
    • Gegen Gottes Segen kommt nichts und niemand an: Wie kann ich fluchen, wem Gott nicht flucht, wie soll ich drohen, wem Jahwe nicht droht?  …  Er hat gesegnet, ich kann es nicht ändern! (23,8 und 20) Das ist die Sicherheit seines Volkes!
    • Was mich völlig aus den Socken haut, ist die göttliche Sicht auf das Volk, das ihn mit seiner Unzufriedenheit und Widerspenstigkeit ständig quält: Er sieht nichts Böses in Jakob, kein Unglück wird Israel treffen. Denn Jahwe, sein Gott, ist mit ihm, und diesem König jubeln sie zu. (23,21)
    • Die Töchter Zelophads waren keine Feministinnen, die für ihr Recht als Frauen stritten, sondern Frauen, die im Interesse ihrer Sippe den ihnen von Gott gegebenen Besitz bewahren wollten. Dafür waren sie auch bereit, ihre Heiratsoptionen einzuschränken: Folgendes hat Jahwe bestimmt: Die Töchter Zelofhads dürfen den heiraten, der ihnen gefällt. Doch es muss ein Mann sein, der zu einer der Sippen ihres Stammes gehört, damit kein Grundbesitz von einem Stamm zum anderen übergeht. Jeder Israelit soll mit dem Erbbesitz seines väterlichen Stammes verbunden bleiben. (36, 6.7; Vorgeschichte in Kap. 27)  Wichtig: Was Gott uns gibt, ist unveräußerlich!
    • Lebenserfahrung ist gut, aber manchmal führt sie zu Vor-Urteilen, die nicht berechtigt sind. So war Mose gleich auf 180, als die Rubeniter und Gaditer um das Ostjordanland baten: Seht doch, nun seid ihr an die Stelle eurer Väter getreten, eine Brut von sündigen Männern, um den glühenden Zorn Jahwes gegen Israel noch zu vermehren (32,14).  Wie gut, wenn die Jüngeren dann respektvoll antworten und erklären, was sie meinen, und die Älteren richtig zuhören! Dann lässt sich manches zur Zufriedenheit aller lösen.