Archiv der Kategorie: Gottesdienst

Faith Hack: Predigt-Vorbereitung für jedermann

Den Aubible-5255924_1280sdruck Faith Hacking habe ich von Tim Challies übernommen, der vor Jahren mal eine kleine Serie zu dem Thema gemacht hat. Es geht dabei um praktische Methoden, Tools und Tipps, um das christliche Leben zu leben. Man kann sie teilen, ausprobieren, verwerfen, übernehmen oder für sich abwandeln. Dabei wäre es besonders interessant, in den Kommentaren darüber ins Gespräch zu kommen und zu sehen, welche Gedanken und Methoden andere zu dem Thema haben.

Heute möchte ich gerne mit euch teilen, wie ich  – obwohl ich natürlich selbst nicht predige – versuche, mich an der Vorbereitung des Sonntagsgottesdienstes und der Predigt zu beteiligen. Es sollte mir ja nicht egal sein, wie das läuft. Ich glaube, dass natürlich die Verantwortlichen die Verantwortung tragen, aber dass ich mitverantwortlich bin.

Deswegen fange ich gewöhnlich montags oder dienstags an, für die Predigtvorbereitung zu beten. Ich bitte für das Herz desjenigen, der predigen wird (dafür muss ich nicht unbedingt wissen, wer das sein wird). Ich bete, dass Gott durch das Wort zuerst zu ihm persönlich spricht, dass er Zeit genug dafür findet, Anfechtungen und Entmutigungen überwindet und sich ganz auf Gott verlässt und nicht auf seine rhetorische Begabung. Ich bete, dass er “das Wort der Wahrheit recht teilt”, selbst richtig versteht und korrekt weitergeben kann. Dass er den Mut hat, die Wahrheit zu verkündigen und sich vor Menschen nicht fürchtet. Dass Gott den Schwerpunkt setzt, auf den es ihm ankommt, und dass das Ganze so präsentiert wird, dass es auch bei uns ankommt. Ich bete für offene und vorbereitete Herzen bei uns Zuhörern. Ich bitte Gott auch  für die Auswahl der Lieder und für die Kindergottesdienst-Mitarbeiter, dass sie selber große Freude haben, wenn sie sich vorbereiten und begeistert sind über das, was sie lehren dürfen.

Eine halbe Stunde vor dem Gottesdienst treffen wir uns dann  mit ein paar Leuten zum Gebet und legen Gott noch mal alles in die Hände. Das bewahrt mich davor, sonntags in einer Konsumentenhaltung zum Gottesdienst zu kommen. Meine Erwartung richtet sich auf Gott, nicht auf den Verkündiger, und ich weiß, ich werde nicht leer nach Hause gehen.